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ERDBEEREN WILD GEPFLÜCKT
09.07.2010 - Als wir Kinder waren, gehörte der Sonntagsspaziergang sicher nicht zu unserer Lieblingsbeschäftigung. Doch wenn wir Glück hatten, führte unser Spaziergang dem Wald entlang und wir fanden feinste Walderdbeeren, die wir uns in die Münder stopften und den Spaziergang umso einiges interessanter machten. Diese Walderdbeeren sind schon lange bekannt als essbare Leckereien, wurden in der Malerei oft als Symbolpflanze abgebildet und werden aufgrund ihrer gesunden Inhaltsstoffe auch als Heilmittel verwendet.
Die Walderdbeere findet man vor allem entlang von Waldrändern in Europa und Nordasien. Wer sucht, findet sie an sonnigen, aber feuchten Orten während den Sommermonaten. Schon in der Antike wurde die Walderdbeere als Nahrungsmittel gepflückt und seit dem Mittelalter wird sie grossflächig angebaut. Da die Früchte der Walderdbeere viel kleiner sind, als die von neu entdeckten Arten, wurde sie seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr kultiviert. Doch wem der Geschmack wichtig ist, lässt sich von ihrer kleinen Form nicht abschrecken, denn die Walderdbeere ist wunderbar süss und schmackhaft.
In der Kunstgeschichte gilt die Erdbeere seit langem als Sinnbild der Verlockung, Weltlust und der Sinnesfreude. Doch im Christentum bekam sie eine zweite Bedeutung. Da sie rosenförmige Blüten doch keine Dornen hat und gleichzeitig fruchtet und blüht, wurde sie zum Symbol der Rechtschaffenheit. Deshalb sieht man oft Maria auf mittelalterlichen Gemälden mit dieser Pflanze abgebildet und wird in der christlichen Malerei als Allegorie von frommen Gedanken verstanden.
Die Walderdbeere wurde schon seit jeher in der Heilkunde verwendet. Sie wird bei Herz - , Gallen – und Leberbeschwerden, Verstopfung und Schwäche verwendet. Ihre Inhaltstoffe machen sie auch ganz allgemein zu einer gesunden Ergänzung des Speiseplans. Sie enthält nämlich nicht nur viel Vitamin C, sondern ist auch gespickt mit den sekundären Pflanzenstoffen, den Flavonoiden. Diese sind ein wahres Glanzstück unter den sekundären Pflanzenstoffen, denn sie wirken antioxidativ, entzündungshemmend und schützen das Immunsystem.
In der Kunstgeschichte gilt die Erdbeere seit langem als Sinnbild der Verlockung, Weltlust und der Sinnesfreude. Doch im Christentum bekam sie eine zweite Bedeutung. Da sie rosenförmige Blüten doch keine Dornen hat und gleichzeitig fruchtet und blüht, wurde sie zum Symbol der Rechtschaffenheit. Deshalb sieht man oft Maria auf mittelalterlichen Gemälden mit dieser Pflanze abgebildet und wird in der christlichen Malerei als Allegorie von frommen Gedanken verstanden.
Die Walderdbeere wurde schon seit jeher in der Heilkunde verwendet. Sie wird bei Herz - , Gallen – und Leberbeschwerden, Verstopfung und Schwäche verwendet. Ihre Inhaltstoffe machen sie auch ganz allgemein zu einer gesunden Ergänzung des Speiseplans. Sie enthält nämlich nicht nur viel Vitamin C, sondern ist auch gespickt mit den sekundären Pflanzenstoffen, den Flavonoiden. Diese sind ein wahres Glanzstück unter den sekundären Pflanzenstoffen, denn sie wirken antioxidativ, entzündungshemmend und schützen das Immunsystem.



















